Räume

Zahnärztin Christina Krause im Interview

Mit ihren Patienten pflegt sie einen herzlichen Kontakt – egal ob sie das erste Mal in ihre Praxis kommen oder regelmäßig zur Prophylaxe. Warum sie mit ihrer Praxis nach Sülldorf gezogen ist, verrät sie im Interview:

Sie sind mit Ihrer Praxis im Herbst 2019 nach Sülldorf gezogen, nachdem Sie zuvor 16 Jahre lang in Lurup praktiziert haben. Warum liegt Ihnen Sülldorf am Herzen?
Gebürtig komme ich aus dem dörflichen Randgebiet einer niedersächsischen Großstadt. Für mich ist die Verbundenheit mit der Natur lebensnotwendig. In Sülldorf ist die Anbindung an das „Tor zur Welt“ Hamburg ein unglaublicher Luxus. Kann man schöner Leben? Ich glaube nicht.
Gleichzeitig erlebe ich Sülldorf, in dem ich seit 2004 wohne, als einen Stadtteil mit viel Entwicklung, guter Altersdurchmischung und tollen Menschen, die sich für das Allgemeinwohl engagieren.

 Warum wollten Sie Zahnärztin werden?
Es ist für mich die perfekte Symbiose aus Medizin und Technik bzw. Handwerk. Zudem spielt in meinem Beruf Einfühlungsvermögen und Psychologie eine gewisse Rolle.  Das zeigt uns z.B. jedes Lächeln nach dem Einsetzen einer neuen Krone oder das Ablegen von alten Zahnarztängsten durch einfühlsame Behandlungen.

Worauf legen Sie besonderen Wert?
In meiner Praxis pflegen wir einen offenen, herzlichen Umgang im Team und mit unseren Patienten. Ehrlichkeit, Transparenz und Unvoreingenommenheit sind mir wichtig. Jeder Patient soll selber wählen können, wie seine/ihre Zähne versorgt werden sollen. Zudem versuchen wir die Termine so zu planen, dass kein Patient lange warten muss.

Man merkt man sofort, wenn man Ihre neue Praxis betritt, dass Sie Ihren Beruf lieben...
Beruf ist am schönsten, wenn er Berufung ist. In meinem Fall fühlt es sich so an und daher liegt mir Fortbildung sehr am Herzen. Dies gilt sowohl für mich, als auch für meine Mitarbeitenden. Da wir eine familienzahnärztliche Praxis sind, sind wir auch in der Fortbildung breit aufgestellt. Prophylaxe, digitale Herstellung von Kronen mit Cerec, Endodontie und  Implantate sind einige Schwerpunkte. Für den Bereich der Kieferorthopädie arbeiten wir mit Spezialpraxen zusammen.

Apropos Fortschritt. Sie sind auch noch in der Forschung tätig?
Forschung bedeutet für mich Fortschritt aber auch Anwendungssicherheit für unsere Patienten im Bereich der Oral Care Products/ Zahnpflegeprodukte.
Seit 2006 arbeiten wir daher regelmäßig für das Forschungsinstitut ProDERM und helfen internationalen Firmen ihre innovativen Produkte in Studien zu untersuchen. Besuchen Sie doch gerne einmal die Homepage von ProDERM, dort finden Sie weitere Informationen.